Der italienische Musiker und Toningeneur Roberto Delle Curti hat in seinem Haus in der Provinz einen 'Audio Raum' ... mehr
Jährlich sterben zehntausende Albatross-Küken durch die Verschmutzung des Pazifiks. Der Plastikmüll, den wir sorglos hinterlassen, landet direkt in den Mägen der Jungvögel, denn die Eltern halten den Abfall für Nahrung und verfüttern ihn an ihren Nachwuchs. Der Künstler und Kulturaktivist Chris Jordan hat dieses Phänomen in seiner schaurigen und unbedingt sehenswerten Fotostrecke 'Midway' anschaulich verdeutlicht.
Damit man in Zukunft nicht mehr in die Verlegenheit kommt, nicht zu wissen, wohin mit seinem abgekauten Apfel gibt es nun das ultimative 'Small apple dish'. Ein Geschirr, in dem ein Apfel abgelegt werden kann. Und zwar bevor UND nachdem man ihn gegessen hat.
Meistens sind Insekten nervig und manchmal auch gefährlich. Doch bei diesen schönen Exemplaren muss man höchstens Angst haben, dass man sie kaputt machen könnte, denn es handelt sich um Nachbildungen aus Müll, die ihren tierischen Vorbildern oft erstaunlich ähnlich sehen.
Kunst kann sein: 6 Wochen lang Müll sammeln, zu einer fast 20 Meter hohen Figur aufbauen und diese dann innerhalb von 32 Minuten zu verbrennen.
Steigende Ölpreise und drohende Versorgungsengpässe machen es nötig, dass man nach Alternativen sucht. Die finden manche Wissenschaftler dort, wo man es nicht vermuten sollte. So z.B. Greg Pal, der mit seiner Firma LS9 auf Bakterien gestoßen ist, die Müll 'essen' und Öl ausscheiden. Am besten schickt er eine Wagenladung davon nach Neapel- das Müllproblem wird gelöst und die Stadt reich.
Es gibt Müll sammeln und Müll sammeln. Die einen sammeln jeden Müll, Ari Derfel sammelte seinen ganz persönlichen Müll eines ganzen Jahres. Und da kommt so einiges zusammen. Und was er darüber auf seiner Website 'Save Your Trash' zu berichten weiß ist alles andere als Müll!
'Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.' Na, da kann der gute Herr Wilhelm Busch aber nicht die Musik vom Müll-Orchester gemeint haben. Denn was das 'Junkestra' unter der Leitung von Nathaniel Stookey zum besten gibt, kann sich durchaus sehen und vor allem hören lassen. Deren Instrumente bestehen aus den Sachen, die ein normaler Mensch hinlänglich als Müll oder Schrott bezeichnen würde.