Der italienische Musiker und Toningeneur Roberto Delle Curti hat in seinem Haus in der Provinz einen 'Audio Raum' ... mehr
Man braucht nicht unbedingt Photoshop zu beherrschen, um Dinge oder Menschen schrumpfen zu lassen. Auf die richtige Perspektive kommt es an. Die Kamera muss so positioniert werden, dass man den Eindruck gewinnt, dass die verschiedenen Objekte oder Menschen sich auf der gleichen Ebene befinden, obwohl sie meilenweit entfernt voneinander stehen. Dadurch lässt sich eine optische Täuschung erzeugen und das Foto kann Dinge zeigen, die es eigentlich nicht geben kann – ganz ohne digitale Bildbearbeitung.
Wenn man schon nicht richtig rechnet, dann doch wenigstens schön. So wie diese schwedischen Design-Studenten, die allerlei Krempel so geschickt angeordnet haben, dass er aus einer bestimmten Perspektive betrachtet einen Sinn ergibt... der wiederum keinen Sinn ergibt.
Felice Varini nutzt als Hintergrund für seine Gemälde vorhandene Räume und Architektur. Das Ergebnis ist eine Spielerei mit der Zwei- und Dreidimensionalität, eine Spielerei mit der Wahrnehmung. Was ist Fläche, was ist Raum? Wie viel hängt vom Blickpunkt des Betrachters ab und welche Rolle spielt die Perspektive?
Dieser Werbespot für das Hygieneprodukt Lactacyd zeigt den Alltag einer Fraue aus einer ungewohnt schlüpfrigen Perspektive. Daher ist es leider nur unseren Zuschauern ab 18 Jahren vorbehalten.
Mit der Fotoinstallation 'God's Eye View' zeigt die Glue Society vier biblische Ereignisse aus der Schöpfer-Perspektive oder zumindest aus der eines christlichen Vogels. Anhand von 'Google Earth'-Satellitenbildern gibt es so einen himmlischen Blick auf den Garten Eden, die Teilung des roten Meeres, die Arche Noah und die Kreuzigung.
Im Eureka Tower Parkhaus in Melbourne hat der Künstler Axel Peemoeller geniale Wegweiser auf Boden und Wände gemalt. Aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet, ergeben die verzerrten Buchstaben ein leserliches Kunstwerk, das einen förmlich anspringt.
'Half awake and half asleep in the water' nennt sich eine Foto-Serie des japanischen Künstlers Asako Narahashi, die eine ungewohnte Perspektive zeigt. Mit der Linse an der Wasseroberfläche entstanden, vermitteln die Bilder den Blick eines Ertrinkenden... oder den eines weiße Haies kurz vor dem Angriff. In jedem Fall wirken die Fotos unheimlich und beängstigend, ohne überhaupt eine Gefahr zu zeigen.