Der italienische Musiker und Toningeneur Roberto Delle Curti hat in seinem Haus in der Provinz einen 'Audio Raum' ... mehr
Wir wollen alte deutsche Wörter vor dem Aussterben retten. Wer ein Wort kennt, das droht, in Vergessenheit zu geraten, der kann es hier in den Kommentaren posten...veröffentlichen. Die schönsten Wörter werden wir dann in Zukunft in der Sendung verwenden. Bitte nur ernstgemeinte Vorschläge!
Danke,
Die Red.
P.S.: "Wie bitte?" ist von der Teilnahme ausgeschlossen ;-)
Aus gegebenem Anlass: "Charme" namentlich auch in der Variation "charmant" .
"knorke": früher für prima, großartig
frugal
Aus Wiktionary:
"Das Wort frugal zählt zu den Wörtern, die durch ihr Klangbild oder durch Assoziationen (...) häufig in einem Sinn konträr zu ihrer eigentlichen Bedeutung verwendet werden."
... und passend zum gestrigen Senf: Chromdioxid
sich genieren
früher: "schachmatt" sein
heute: "total k.o." sein
mein liebstes Wort ist "Kokolores"
Fisimatenten
"verkasematuckeln"
heißt etwa: "verkonsumieren" und "genau erklären"
Aussterbend:
1. Eine Sache/Tätigkeit, die einen Sinn HAT.
2. Das ist sinnvoll oder das ist sinnlos.
Es ist mittlerweile eine gar schreckliche Angewohnheit geworden, zu sagen: Es MACHT (keinen) Sinn. Schlimm, sehr schlimm!
etepetete
fulminant
techtelmechtel
donnerwetter
schelm
mumpitz
verposematuckeln
hottentotten
Füllen - nein, hat nix mit "abfüllen" zu tun, sondern mit den Kindchen von Barbies- nein, nicht Ken - Hottehüh - vulgo Fohlen.
Mit "schmauken" assoziiere ich spontan "qualmende Füße"... ich weiß nicht... allerdings drücke ich meine Zahnpastatube auch immer von hinten nach vorne. Das wird's sein. ;-)
Apropos: "Zahnpaste" ist ebenfalls schon lange tot! Wurde von "~pasta" langgemacht und von "~creme" gesalbt.
schmauken
"Knorke"
"Männeken" für Mensch oder Mann
@ moskito # 243:
bie Kommatas läufts mir doch sehr fröstelig den Rücken hinunter. Fürderst in Betrachtung sonst daselbst schöner Sprache...
"mit nichten"
Ein nette Hallöle in die Runde!
Mein Beitrag für die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten deutschen Worte:
"Fernsehprogrammansagerin"
Wißt Ihr noch, damals ... als es noch eine Rechtschreibung gab, die den Namen verdiente?
Zu jener Zeit gab es noch diese adretten Damen, die einem vor dem Film schon mal eine Zusammenfassung des kommenden - bzw. bei Serien eine Zusammenfassung des bisherigen - Geschehens gaben. Und bei schwierigeren Stoffen gab es teils sogar Interpretationshilfen!
(Bei wievielen Filmen da heute schon die ganze Handlung erklärt wäre! Und wieviel Lizenzkosten die Sender da sparen könnten, wenn sie sich gleich den Film sparen und einfach den nächsten erklären würden ;-)
Also, wenn es das nicht schon mal gegeben hätte, müßte man es glatt erfinden!
Moinsen,
ich möchte dieserorts mir erlauben, einen nicht mehr gänzlich unbekannten Kabarettisten aufs Tapet zu bringen:
Jochen Malmsheimer
(deroselbst dieser Tage vermehrt über den Flimmerkasten in den Kabarett-Mainstream hinübergleitet).
Wer sich erfreut an germanistisch durchwirktem Humor, der ist bei Malmsheimer bestens aufgehoben.
Beispiel gefällig?
"Karneval, das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie: Fremdgehen zu schlechter Musik!"
Wunderbar!
Viele Grüße aus Aachen
Honk
Geschäftsfreund (dieses Wort wurde durch "Partner" nur schlicht ersetzt)
Sich wessen bedienen
dergestalt
häufige verwendung von kleist in "michael kohlhaas"
es bedeutet derartig, oder in dieser weise
selbstredend
wiegenliedheimlich
derer (wie in "Die dahinten? Ich kann sie nicht leiden. Derer bin ich überdrüssig" gern auch "Ihrer bin ich...")
jauchzen
nimmer
Wörter die ich gar famos finde:
Wams (Pl. Wämser)
obschon
mitnichten
darselbst
unwirsch
burschikos
wurden zwar schon genannt, aber trotzdem:
fesch
hold
und schmuck
Es ist auch gar nicht so schwierig, diese Wörter wieder in den Sprachgebrauch einzuführen. Beispielsweise folgendermaßen:
Oh, du hast aber heute ein fesches Wams an! Sieht echt schmuck aus.
In diesem Sinne, gehabet euch wohl!
Hatten wir schon "Kehricht"?
Dazu gehört natürlich auch der "Kehrichteimer" und die "Kehrichtschaufel", ganz zu schweigen vom "Kehrichtbesen".... Aber heut macht ja niemand mehr "Hausordnung" selber, das machen ja jetzt "facility-manager", äh ich meine die Hausmeister...
Derer Worte gäbe es viel, sie aber alle hier aufzuzählen wäre in der Tat ein ordentliches Stück Anstrengung wert. Doch nicht das blosse Aufzählen dieser welcher Worte, sondern die Verwendung derer in oppulenten Satzkonstrukten würden erst der alten Sprache und deren Einzelteilen gerecht werden, vor allem, wenn man sie in auschweifenden, von Kommatas durchdrungenen Schachtelsätzen, wie sie auch mein alter Deutschlehrer vergötterte, anzuwenden versteht!
@232 drOBAZDA:
"etepetete": Hierzu hat schon Hardy Worm in "Rund um den Alexanderplatz" vermutet: (Zitat) "...heute noch gebräuchliche Ausdruck "etepetete" rührt wahrscheinlich von "être-peut-être" her." (Zitat-Ende)
@191 Dirk:
Der Weichselzopf ist mehr oder weniger ein Krankheitsbild: lange Haare verleiten zum drauf rumkauen wodurch immer ein paar Haare verschluckt wurden. Diese sammelten sich vor dem Magenpförtner im ungünstigsten Falle an und wuchsen zu einem Filz heran der schlussendlich die Pforte verschloss und zum Verhungern der Person führte. Der Zeitraum reichte bin in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Ein paar Exemplare kann man im Pathologischen Museum in der Charité Berlin besichtigen.
Man liest sich!
und jetzt muss ich auf den "Abtritt". Tschüss.
.. jetzt will ich mal ganz "etepetete" sein:
ist das denn nun aussterbend-deutsch, eher französisch oder gar eine Abkürzung?
Canape (= gemütliches kleines Sofa)
@cloupmaster: Ich glaube Du hast da einen Verschreiber drin. Das heißt "was du nicht Sax" und handelt von Blasinstrumenten.
Was ich mal wieder mehr hören will sind Redensarten, wie: "was du nicht sagts..." Da gibt es doch noch mehr!
Obschon ich Bandsalat und Edelstahlhubdrehwähler ganz toll finde, ist mein Spitzenreiter Nackenhärchen sicherlich der Brüller.
Geschmeiß, gewieft, gewitzt, frönen, holde Maid, Disco, Schwippschwager, Oheim, Base, Abendbrot, weitere Folgen.....: )
Nimmermüde
... ab und zu ein "Grundgütiger" statt OMG!
Also wenn ich die Sendung von heute so seh', dann denk ich mir: Die Chrissy is ein "steiler Zahn".
Davon ganz ab finde ich alle drei Moderatorinnen aus diesem Jahr "töfte".
In dem Sinne: "duffte" Sendung. Macht weiter so.
Beinkleid sagt auch keiner mehr zu Hose.
da gibt es eine Menge ale nicht mehr verwendete Wörter, wie etwa:
Wieso kann man nicht weiterhin "en vogue" statt "trendy" sagen?
Und wieso muss man diese ganzen neudeuschen Befriffe wie "up to date"
statt wie in guter alter Zeit "d'accord" sagen?
Und warum gebe ich eine Party und keine Fete mehr?
Und wieso muss ich den Amis alles nachmachen und kann nur
noch ein "Date" haben nicht das schöne alte Wort "Rendezvous"?
Und was spricht gegen das schöne alte deutsche Wort "Coupon" statt Voucher?
Ach weil das Französisch ist?
Dann müssen wir wohl die noch älteren verwenden?
Lateinisch, Griechisch?
@settembrini:
diese Volksethymologie ist absoluter Unsinn, außerdem weiss der Französischsprechende, daß visiter nicht besuchen sondern besichtigen heißt.
Hallo.
oder Sie
... keine Höflichkeit mehr hier in Deutschland
Ich schlage den Begriff "Visematenten" als schützenswert vor. Er stammt aus der Zeit der französischen Besetzung des Rheinlands. Mit dem Ausspruch "Visite ma tente!" luden die französischen Soldaten hübsche deutsche Frauen zu einem Besuch in ihrem Zelt ein. "Mach mir keine Visematenten" steht also dafür keinen Unfug oder dumme, naive, oder gefährliche ;-) Dinge zu tun.
"Fernsprechapparat" bzw. "Münzfernsprecher". Oder das gute alte "Telegramm". Wer kennt denn schon diese technischen Errungenschaften heute noch !!! :-)
Einen hab ich noch: Ein Schock Eier für 12 x 12, also ein Dutzend Gros
Straßenfeger statt Blockbuster
Eintrittskarte statt Ticket
Strafzettel statt Ticket
Flugschein statt Ticket
Fahrkarte statt Ticket
Backfisch statt Teenager
DNS statt DNA
Gerade ebend gehört."Funktelefon".
Erdkleid
Hi,
allerorten, Augenglas, Plattenspieler,Blaustrumpf,Dienstmann,einstmals,Gassenhauer, hanebüchen,Herzeleid,Lichtspieltheater,Stelldichein...
Grüße
Mir deucht ich muss auch in diesem Block nochmal auf das Wort Übelst aufmerksam machen
Hier gibts schöne Verben::
www.verben.org
Hallo, ich wollt sagen, "Himmel-arsch-und-zwirn"
Ich mag das total!
Goldbroiler
Kusselkopf für Purzelbaum
Mir sind noch eingefallen:
Turmfrisur (60er Jahre)
Langspielplatte
Musiktruhe (50er-70er Jahre)
Schickse
Larifari
"Unternehmer" früher verwendet für Manager, leitet sich ab von "unternehmen", nicht von unterlassen oder entlassen.
Habe ein paar angestaubte Wörter:
ei der Daus!
Herrenabend
Vorzimmerdame
potzblitz!
ich bleib mal bei Kulturgütern: Fernsprecher, Fernschreiber, und damit beides funktioniert: Telegraphenmaste.
Eines meiner Lieblingswörter ist Kladdaradatsch, bedeutet Krempel, Krimskrams.
Mein Wort: PRIMA
Meiner Kids haben mich gefragt wo ich das denn ausgebuddelt hätte.
Hier etwas, das mir wirklich am Herzen liegt: versandt.
Alle Email-Clients usw schreiben immer versendet... und das klingt sooooo doof! Ausserdem ist es falsch :P
Und wenn wir gleich dabei sind: Taxen (nicht Taxis) und Kleinod (hat bestimmt schon wer geschrieben, oder? (wie wärs mit Stallbursche... gibts auch nich mehr...)
Ich verwende sehr gerne das selten gebrauchte Wort "derletzt". Der Duden führt es jedoch nicht auf. Ist es vielleicht gar kein existierendes Wort? Egal. Ich gebrauche es dennoch gerne.
na, hier nochmal mein absoluter hit "schmuck" für etwas, was ganz besonders gut aussieht.
Hab mich spornstreichs hingesetzt, um flugs das Wort "hurtig" nieder zu schreiben.
ich finde ganz spontan, dass "Missetat" eigentlich ein schönes Wort ist
zwar noch bekannt, aber schon selten verwendet.
okulieren (#94) kannte ich nicht, find ich aber sehr witzig *g
und mal weniger romantisch - etwas Technik:
DIN-Stecker,
Kugelkopf-Schreibmaschine,
Tontruhe.
... haben wir heute schon "getändelt"?
brausen(d)
postulieren
Und sowieso und überhaupt Tod dem Anglizismus!
Zum Thema Groschen und Heiermann. Da gab es den "Fuchs" (50 Pfennige).
Da fällt mir direkt Heller und Pfennig als schützenswert ein.
Die jiddischen Wörter sind toll. Benutze vieles davon weil ich es von Mama kenne.
Und noch so zwei Worte, Mama und Papa. Heutzutage gibt es fast nur noch Mom und Dad.
fulminant
Weichselzopf
Ein Begriff aus dem Mittelalter.
Im Prinzip handelt es sich um mittelalterliche Dreads, die man bekommt, wenn man sich die Haare nicht wäscht und sie schlussendlich so verfilzen und zusammen kleben, dass man grindige, fettige, mit Schorf und Läusen übersäte Zöpfchen hat.
saumselig - selig sein, säumen zu dürfen.
Dieses Wort liebe ich – und lebe es auch manchmal. :-))
Mich noch ändern zu wollen, wäre "ein müßiges Unterfangen".
Jetzt werde ich "der Ruhe pflegen".
Meine Oma kannte keine Butter sondern nur "gute Butter",
sie kochte mir "Wackelpeter", und abends musste ich meinen
"Nachtpolter" anziehen. "Billets" wurden "gelöst" und
Nachrichten niemals gesendet sondern stets "durchgegeben".
Verabredung statt Date
frohlockend
-puritanisch
-maginal
Bandsalat
(Tipp an die Red. eine Ausrede wenn Euer Server mal spinnt oder ausfällt)
Fehlermeldung "500 wir haben gerade BANDSALAT"
Blödian
Schlendrian
Doofmann
Lulatsch
greinen
finde ich auch gut.
Dieser Blog begehrt nach einer weiteren Zuschaueraktion:
Stöbere eines der hier geposteten Worte - Pjoters Liste (#175) ausgenommen - in der Show auf, und gebe unter Angabe der genauen Fundstelle (min:sec) und der zugehörigen Kommentarnummer hier im Blog als Erster Deine Entdeckung in den Kommentaren zur jeweiligen Sendung bekannt. Der Schnellste erhält eine Wildcard für einen Studiobesuch, oder einen Schal, oder vermutlich auch nix.
definitiv: liebkosen
@ 180 (Mathis Lohl):
Das Wort "Tintenkiller" wird aber in meinem Umfeld noch sehr oft verwendet.
Schloßen = Hagel
"Bollerrad"
- hat meine Oma immer zu einem Fünf-Markstück gesagt, wenn sie uns ebendieses zugesteckt hat - und das ist definitiv ausgestorben - und Oma auch ...
Limonadenbrause
Tintenkiller
***kobern***
ein schönes Wort für "den Liebeslohn aushandeln" (weiß ich nur, weil meine Französischlehrerin früher Frau Koberstein hieß und mein Vater laut loslachte, als er das hörte...)
Füllfederhalter
...spornstreichs..-sehr schön. Darauf antworte ich mit einem schnurstracks!
Unter den gegebenen "Umständen" möchte ich noch "rar" ("an Stelle von" selten) nennen.
"Altmodisch" scheint altmodisch geworden zu sein, "neumodisch" "übertrifft" "altmodisch" "in dieser Hinsicht" aber noch!
"Ebenso" sind mir lange keine "wahrhaft" "gebildet"-en Menschen (nur noch Investitionen in Bildung), keine "Köttel" (Ruhrdeutsch für kleine, freche, "ungezogene" "Bengel" oder auch "Pimpfe") und "Hackenporsche"-n(?) (für Einkaufstaschen mit Rädern) "untergekommen".
Ich bin's nochmal.... Die ganzen Worte sind fabelhaft.... Welche köstliches Amüsement!
Also was mir hier noch fehlt (sicherlich hab ich es übersehen) ist Mutschekiebchen, für Marienkäfer...
Sehr schönes Wort!
Also bis dahin, und RETTET DEM DATIV!!!
EINANDER anstelle von "uns" -
"wir mögen einander" ist meiner meinung nach eine viel schönere Aussage als "wir mögen uns"
Mich graust es immer bei 'Sprudel'.
GELEITET die HOLDE JUNGFER (MAID) zur KEMENATE.
Ist halt etwas älter. Goethe schrieb ja auch nich Tal sondern Thal.
Normalerweise schreibe ich ja keine Kommentare.
Okay, meine Favoriten:
Schickimicki und (ich habe keine Ahnung, wie man das Wort schreibt...Schande ueber mich) Kinkelekatsch.
Jedenfalls hat das immer meine Omi zu mir gesagt.
gnädiges Fräulein
Magd
Popanz
zur Bedeutung, siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Popanz
Es geht zwar mehr um die deutsche Sprache an sich, als um die Dialekte,
aber hier ein schöner Gruß aus Bayern:
Kren (Meerrettich)
mit X schlafen
laben
atzen
Gatte
Gattin
"Unstet?"
"Mitnichten! Erhaben und untadelig."
Also letztes wurd ich doof angeguckt von so 16 Jährigen als ich "Geldbörse" sagte... Kannten sie irgendwie gar nicht mehr Oo Bedenklich...
Liebschaft
Muffensausen
Mich deucht, daß niemand mehr weiß, was ein Mundschenk ist.
Oheim (Onkel)
Isegrim (Wolf)
Adebar (Storch)
Kasteiung (Freiwillige Entbehrung und Leiden)
Zum Behufe wäre mir auch noch eingefallen. Die gleiche Bedeutung haben auch noch "vermittels" und "vermöge".
wohlgemut - Wohlgemutheit
famos
elysisch
Ich würde ja die deutsche Spalte des ganzen Anglizismenindex des VDS e.V. vorschlagen, falls das aber nicht zählen sollte, hätte ich noch "Erdenrund" und "Deutsche Mark" in petto.
Ein wunderbares Wort ist (beziehungsweise war):
"wiesengründelnd"
Gadaladalella = Fensterladenhalter des Elternschlafzimmers ;)
Da nehm ich doch gleich mein Felleisen und sage Valet!
Das Wort
"limant"
für "grenzwertig"
ohne worte. fehdehandschuh
treideln (das war wenn man früher die pferde die schiffe den fluss hat hochziehen lassen) gelernt von einem amerikanischen austauschschüler....
ich mag:
systemimmanent
Kennt es in Zeiten der mp3-Files noch jemand:
Die Mischkassette?
Technik von gestern...
"Diskriminierung" in der wertfreien Definition als "Unterscheidung", wie es auch in Diagnose verwendet wird
"Toleranz" in der alten aus dem lateinisch stammenden Definition, als "erdulden" (Ich weiss es zwar besser, aber ich respektiere den Anderen und die Haltung des anderen trotzdem)
"Treue"
"Ehepaar", "verheiratet"
"Replik" statt des einfachen "Re:" in Emails und
"Duplik" als Antwort auf eine Replik
Ich hätte da noch etwas, daß mir grad beim _Schwofen_ während des _Tanztees_ einfiel. ;)
Ich wäre ja mal für den Erhalt des Wortes -> "Frevel" =)
Frevel (ahd. fravili „Kühnheit“) bezeichnet seit dem Mittelalter Übermut, Gewalt(tat) oder bösen Willen. Wer ihn begeht, frevelt (ist ein/e Frevler/in).
Wenn es im Klassenzimmer mal übel gerochen hat, fragte unser Berufsschullehrer laut "Welches Schwein hat sich hier in den Darm gestochen" mach mal einer das Fester auf.
Hab dann mal in einem alten DUDEN von ca.1950 nachgeschaut.
Das war vor 19 Jahren.
Dort steht unter Darm: sich in den D. stechen - unanständig.
Ist zwar kein einzelnes Wort, habe aber diese Redewendung unter Arbeitskollegen wieder eingeführt.
Boahh! Hast du dir in den Darm gestochen?
Allein die Fragestellung hebt die Stimmung in der Runde und lässt den Geruch des Darmwindes zur Nebensache werden.
Ich komme weder aus Darmstadt noch aus Pfortzheim.
Eher Siegerland/Westerwald
HOSBES ist auch eins meiner Lieblingswörter, Googelt mal schön danach.
Gruß M.H.
Weil ich es öfters mal tue:
PROKRASTINIEREN
Zwei schöne, alte Worte: Kalamität und Kataklysmus - gerade jetzt passend mit Blick auf Portfolien und Märkte, subtiler verwendbar und reicher konnotiert als der plakative Crash ;) Pierre
Ich sag nur eins:
LIEDERLICH!!!
(Gott sei Dank sagt es jemand. Auch einer unserer Favoriten. Die Red.)
ach richtig, hab ja noch gar nicht mein aussterbendes (bzw genaugenommen längst ausgestorbenes) Lieblingswort preisgegeben: Hirsch-Unschlicht!
Doch doch, das gibt's... äh, gab's... der Hirsch bezeichnet sich bekanntlich bis heute so, "Unschlicht" ist schlicht Talg bestimmter Groß-Säuger und wurde anno dunnemals u.a. zur Kerzen- & Seifenherstellung herangezogen, kam aber auch in der Küche zum Einsatz... Hirsch-Unschlicht hat sich mir als Kind bei der Lektüre uralter Rezepte meiner Großmutter ins Gedächtnis gebrannt, und ich benutze es bis heute: wenn der Nachwuchs allzu neugierig - oder skeptisch - fragt, was denn in diesem oder jenen Essen genau drin ist, pflege ich bierernst zu sagen: Froschaugen, Spinnenbeine und Hirsch-Unschlicht... ; )
GvK
@ # 79 HonkHonkBuba: Ich finde diese Erklärung ausgesprochen "apart", aber auch mein 'Kluge' (der vom Etymologischen Wörterbuch, den kann ich Dir nur so schlecht rüberschicken!)) sagt, man schreibt den Hei"er"mann mit "er" - und ob damit Damen oder Matrosen geheuert (!) wurden ist mir eigentlich "schnurzpiepegal"...
Ich hab noch ein Lieblingswort, stammt vom alten Tucholsky: "blausa" - Analogbildung zu rosa. Klingt doch viel herzerwärmender als ein "schnödes" 'himmelblau'.
(Die meisten haben begriffen, worin der Unterschied besteht. Es geht um das Lieblingswort der Zuschauer, nicht darum, möglichst viele bei Google zu finden zu finden. Die Red.)
Reumütig ?
es gibt übrigens auch kein : Ich entschuldige mich...
Man kann sich von der Wortherkunft her nicht selbst entschuldigen. Das müssen andere tun. Daher heißt es korrekter Weise: enschuldige mich!
ach ja und noch nicht so lange her, aber sowas von out: ÜBELST
harsch für hart
#107 Senfling Peter: und mich deuchte, auch tugendhafte Frauenzimmer dürfen bedrohte Wörter zur Kenntnis bringen... Aaaah! Jetzt versteh ich! Ich hab "bedroht" und "bedrohlich" verwechselt... : |
schuldbewußter Gruß vom Kreidefelsen... *g*
Da möchte ich mich mal erbötig machen und ganz Nassforsch, ohne Calamitäten, ein Paar Kleinodien zum besten geben.
Imperfektum :
Fechten Backen
(ich) föchte büke, backte
(du) föchtest (bükest, backtest) ?
(er) föchte büke, backte
(wir) föchten büken, backten
(ihr) föchtet büket, backtet
(sie) föchten büken, backten
Ach ein paar hab ich noch:
"Muster" für "Senf" (vom französischen moutarde)
"Grompern" oder auch "Grummbeeren" für "Kartoffeln"
"Dauerschreiber" für "Kugelschreiber"
"schròh" für "hässlich"
ja die Saarländer sind schon ein Völkchen für sich ;)
Mir wird immer ganz "blümerant", wenn ich mein "Nasenfahrrad" nicht auf hab.
"Hanebüchen" find ich es, wenn mein Sohn, der "Dreikäsehoch", meinen "Ratzefummel" wieder versteckt hat.
Wenn der "holde" "Backfisch" in die "Sommerfrische" geht, gibt es nur "Gänsewein" zu trinken und abends gehn wir dann ins "Lichtspielhaus". Dort spendier ich dann als "Labsal" ein bisschen "Konfekt".
So und jetzt raus aus dem "Schlüpfer" und rein ins "Nachtgewand".
Hmm ... also zu dem französischen Einfluss kann ich als Saarländer nur einen Satz meines Opas zitieren:
"Leh dich mo lo nidder of et Schesslong dann zehien ma de Riddong zou unn dann rouhschte mol eenen"
dürfte für Nichtsaarländer auch nicht ganz trivial zu verstehen sein ;)
"ennenwenzig drin"
für
"innen"
finde ich auch klasse ;)
Entzückend - hört man leider nicht mehr oft
Ach du meine Güte - sage ich desöfteren
in den Sinn kommen - anstatt des schnöden "Einfallens"
schnöde - wie konnte mir das nur entfallen
Ach ja: Lukas musste Emma kalfatern, um sie seetüchtig zu machen...
In Bremen heißt es: umzu, wenn man meint, drumherum
Bremen und umzu ist also Bremen + Provinz
klamm kenne ich auch als: pleite bzw.auf Neudeutsch: run out of money
Etwas ausbaldowern wird auch sehr selten verwendet.
#110 | hauptstadtpilot | 10. Februar 2009 - 16:49h
Oder wie wär´s mit GROSSARTIG.
-- Allerdings, "gro_ß_artig" scheint mir auch bedroht zu sein.
Also, ich will zunächst eine Lanze brechen für "alte" französische Wörter, die aber in den allgemeinen Sprachgebrauch (na ja, zumindest der Frankfurter) übergegangen waren:
- Parterre
- Portemonnaie
- Trottoir
- Visage
- vis-à-vis
- in die Bredouille bringen
Außerdem esse ich viel lieber
- Latwerg
statt Pflaumenmus und halte die Bezeichnung
- Possenreißer
für meist treffender als "Comedian".
Viele Grüße
Raider
Meiner Treu! Ich hab schon lange nicht mehr GEFLUNKERT...
Tanderadei, wo bleibt die Minne?
Kann man sie im Sommer „am Busen der Natur“ erleben, ist im Winter eine „Kemenate“ „unabdingbar.“
Fahrkartenschalter
(seit Jahren bedroht von Mehdorn und seinen Ticket-Countern im Travel-Center)
arge unsitte
Tadellöser grüßt !
... ich liebe "glosen" wie glosende Hitze ...
Behuf = Zweck, insbesondere in der Form: behufs. Geistert noch heut` durch manch ein Gesetzeswerk...
Wuchtbrumme ist auch nett, steht synonym für Duttengretel
Ich finde das Wort "Augenstern" für einen geliebten Menschen sehr schön..... sagt leider kaum wer, heute gibts nur tonnenweise Schätze.....
Wenn mann etwas ganz besonders ob seines Wertes Schätzt, zum Beispiel so einen Klitzekleinen "TV" Sender wie Ehrensenf, dann nennt man den ein "KLEINOD".
LG
Bei Kleidungsstücken wird man schnell fündig:
Leibchen
Binder
Ein Wort, welches mir vor allem in Zusammenhang mit der guten alt-ehrwürdigen TÄTÄRA (DDR) einfällt: Die Werktätigen
was auch noch gut ist ist:
"klamm", sowohl im Zusammenhang mit "...heimlich", als auch in Verbindung mit feuchter Feinwäsche.
fesch und dufte!
Gibt es eigentlich noch Zwickel?
Und hatten wir schon vermaledeit?
Sapperlot!
Oder wie wär´s mit GROSSARTIG.
Lieben Gruß
Pilot
Mein Opa sagte auch gerne: Das ist ja fabelhaft!
kokettier
Vielleicht sowas wie: Danke, Groschen, Dutzend, Schock; neuerdings auch"Guten Tag", "Guten Morgen".
35 moutardine: also bitte, ich dachte Du wärst eine anständige Frau.
@ 69 HonkHonkBuba: selbst als Ossi kenn ich das 5-Mark-Stück, welches nach dem Krieg, also nach 1945, zum Beispiel gern im Rotlichtbezirk, speziell Hamburg, speziell von Männern, ausgegeben wurde.
Wörter die bestimmt mal aussterben, weils die Dinge nicht mehr groß gibt.
Aus der Mathematik:
- Abacus
- Rechenschieber
Aus der Dateninformation:
- Diskette oder Floppydisk
- Lochband
- Magnetband
Unterhaltungstechnik
- Grammophon
- Schelackplatte
- Magnetkassette
- Tonband (-gerät)
Beleuchtung
- Kiemspan
- Petroleumlampe
- Glühbirne
Auto
- Holzvergaser
- Karbitheizung
Faruen und Liebe
- freien
- Muse
- Jungfrau :-D
Einiges ist noch bekannt aber warten wir mal noch ein bis zwei Generationen ab...!
dufte
Verhohnepipeln fällt mir da ein.
@pumpe:
Sodann leiste ich Abbitte und erkläre itzund vor versammelter Gemeinde, dass ich einem Trugschluss aufgesessen bin.
@ #87 HonkHonkBuba
mit deiner anmaßenden Vermutung liegst du falsch, alle genannten Wörter stammen aus meinem Sprachhabitus und sind mitnichten gesuchmaschint. Fürderhin wäre mein geistiges Ejakulat deutlich mächtiger ausgefallen, würde ich mittags schon Bier trinken.
@ Red.
Ich kann mich leider nicht entscheiden, es gibt so viele interessante Wörter. Sucht euch eins aus!
Wie Schiller in "Wallensteins Tod" schon so schön sagte:
die Pappenheimer.
Schade, dass blümerant schon erwähnt wurde, aber ich habe noch den Schlüpfer, den man kaum noch kennt. Vor allem in westdeutschen Regionen zunehmend unbekannt werdend für Unterhose. By the way, die normale Hose nannte man auch mal Buxe...
Weib für Frau (Das Wort ist eigentlich Wertneutral und keine Herabsetzung der Frau. Auch wenn es Heute oft so Interpretiert wird.)
@ #46 | jodelahu Gebenedeit stammt von benedeien, das heißt segnen, lobpreisen
@ #18 | Runkelritter Was ist an Sinn ergeben falsch?
>danke< ...
geilomat und knorke sagt man auch nich mehr
( finde ich bei den wörtern aber auch nicht mehr schlimm )
Ich meinte natürlich: papperlapapp.
Papperlapp.
blümerant - bedeutet soviel wie übel, flau, unwohl
"okulieren" ,jemanden/etwas beobachten.
Dirne ( = Bordsteinschwalbe ), Duttengretel (= Frau mit großem Busen ), urst ( = geil ), Huttie ( = Schnuller )
Xanthippe ( = ( Frau des Sokrates ) begriff für eine schreckliche Frau ( so kann sich ja jeannine morgen verabschieden ;) ))
mir schwant übles... (hm so geschrieben siehts irgendwie komisch aus...)
Hm, ausgerechnet, wenn mir gar nichts einfallen will, kommt Ihr mit einer so tollen Idee. Erinnere ich mich recht, so möchte ich sehr sehr gern das schöne Wort 'deshalb' retten. Das ist jenes Wort, welches niemand mehr zu kennen scheint, weshalb anstelle dessen die gänzlich überflüssige Konstruktion 'von daher' beinahe inflationär verwendet wird. Stimmt das oder irre ich mich?
Viele Grüße
Darf ich bitten?
Und der Plural ist mir auch verlustig gegangen. Mennoh...
Boah, nee... ich hab's heute mit den Tags... :-(
@pumpe:
Ok, wir sehen, Du verstehst zu googeln (googlen, guhgeln?)...
/nbsp;
Und welches dieser halbtoten Wort vermisst Du nun am meisten?
Sportsfreund
Freund Blase
Lausejunge
Bengel
umgarnen
anbidern
tuscheln
gaffen
übelst
derb
Scheuerhader
Abbort
vermaledeit
aufmüpfig
Penne (Gymnasium)
mein lieber Scholli
garstig
schnörkel
Griepsch
Liebestöter
Durchlaucht
(Das ist uns zu lieblos, Du musst Dich schon für ein paar Wörter entscheiden. Die Red, 15.00h)
Ziemlich genau 38 Jahre zurück war ich mal ziemlich sprachlos darüber, dass mir meine Deutschlehrerin vorwarf, ich hätte in einem meiner Aufsätze ein Wort verwendet, dass es nicht gäbe, "entgeistert". Bei uns in der Familie war das ein üblicher Ausdruck. Späte Rehabilitation habe ich erst Jahre später erfahren, als ich im Großwörterbuch Englisch zufällig darauf stieß, dort wurde es mit "dumbfounded" übersetzt. Weitere Recherche ergab 11 deutsche Synonyme: bestürzt, entsetzt, erschrocken, erstaunt , fassungslos, perplex, verblüfft, verstört ,verwirrt, überrascht und elftens eines, das ich im Text versteckt habe. Viel Spaß!
Gemächt
Nackedei
wohlgemut
obacht
Abtritt
litanei
Fernsprecher
Fußbank
hochachtungsvoll
umhin
Nikki
manometer
aldiweil (keine Ahnung wie man das richtig schreibt)
Nachttopf
pullern
schmökern
mauscheln
Scharmützel
Wiederling
Unhold
tätscheln
buddeln
Kehricht
Büstenhalter
Latrine
Donnerbalken
Bibbus
muschebubu
knorke
töfte
dufte
eifrig
zubbeln
schunkeln
dinnieren
auftafeln
usw.
Mir dünkt dies ist ein voller Erfolg :)
mit Verlaub
pausen
OBACHT, noch solch ein TÖRICHTER Poster :)
Ich liebe diese Worte =)
@Olle Patentante:
Tja, da ist Wikipedia wohl etwas ungenau... ;-)
Es heißt tatsächlich "Heiamann"! Ist nicht nur norddeutsch, sondern kommt aus dem Hamburgischen. Und ebendort (sic!) in Hafennähe konnte man(n) beizeiten (sic!) für 5 Mark mit den Damen in die Heia (sic!)...
Ich weiß schon, warum ich der Wikipedia nur gelinde (sic!) vertraue... ;-)
Viele Grüße von einem Ex-Norddeutschen
Honk
Ich bin für den Erhalt des Wortes Schwebedeckel.
Das Problem ist, für den Großteil von euch kann von Erhalt nicht die Rede sein, da weder sie selbst noch ihre Vorfahren je von einem solchen Ding gehört haben. Und mit erschrecken musste ich gerade feststellen, dass die Existenz dieses Wortes selbst im DDR-Lexikon angezweifelt wird… …gibt es hier überhaupt noch jemanden, der mit dem Wort etwas anfangen kann?
http://www.ddrlexikon.de/schwebedeckel/
Ich hab lange überlegt, aber mir ist kein Wort eingefallen.
Dafür fänd ich es schön, in der deutschen Sprache mal wieder öfter das Präteritum zu verweden.
Gilt das auch?
Das macht richtig Laune hier...
@ # 46: jodelahu: Doch, gibts: benedeien (segnen)
# 52 Pius: Ich vergesse nie, als ich das erste Mal von "der Schwieger und ihren Schnüren" gelesen habe - häää?!
und # 69 HonkHonkBuba: guck mal Wikipedia unter Hei"er"mann, auch wenns nicht so ergiebig ist.
Mich deucht, wir sind noch lange nicht am Ende!
oh, übersehen, die Idee hatte ja schon
#5 | Bitnik !
"Sendeschluss"
(aus der guten alten Zeit, als es nur 3 TV-Programme gab)
Kettenplösch = Löwenzahn (wobei ich fast glaube, dass das regionalspezifisch ist);
Gesinde
- Scheibenkleister
- Luftikus
- Armleuchter
- Grilleta (ostdeutsch für Hamburger)
- Backfisch
- Bückware
- Galoschen
- Halunke
- Kokolores
- Mischpoke
- Schabernack
- Pauker
Nicki (=T-Shirt), Lippenpomade (=Labello) :-)
@#68 Mahrgusch:
Welch' "Narretei"! Welch' tumber Argwohn tut sich hier kund.
Ich hätte da noch den "Abtrittanbieter"... wird demnächst wieder ein interessantes Geschäftsmodell für gescheiterte Banker und Politiker!
Ach ja, Preisfrage: Weiß einer, warum der "Heiamann" "Heiamann" heißt? ;-)
*grins*
na, dann seht mal zu wie ihr das Wort "Narrenteidinge" in die Moderation unterbringt ....
Frauenzimmer?
Sapperlot! Da lob' ich mir das gestandene Mannsbild,
das hoffentlich nicht verblichen ist.
Gouvernante
Heute spricht man "nur" noch von einer Erzieherin, wenn überhaupt.
Auspuffmieze (für die Beisitzerin auf 'nem Moped)
Oheim
Kaufhalle
Unbill
Übeltat
Harlekin
Narretei
Scharlatan
Molesten
molestieren
sintemalen
Die Bedeutung weiß schon keiner mehr ...
= da, weil
Lichtspieltheater
Münzfernsprecher
feilbieten
behäbig
Gruß von
Mathis Lohl, Berlin
Hätte noch "fürderhin", "Maid" und "Jungfer" im Angebot