Der italienische Musiker und Toningeneur Roberto Delle Curti hat in seinem Haus in der Provinz einen 'Audio Raum' ... mehr
Ein Zug, der nie anhalten muss und trotzdem alle Passagiere sicher und wohlbehalten auf- und abladen kann? Verrückt... oder? Dieser Entwurf des taiwanischen Erfinders Peng-Yu Lun demonstriert eindrucksvoll, dass es durchaus möglich wäre, einen solchen Zug auf die Gleise zu bringen. Hier kommt das gute alte Huckepack-System ins Spiel.
Mabie, setzen, sechs!
Und wer faährt den unteren Zug? Skalven? Politische Gegner, der Chinesischen Diktatur? Und warum hat der untere Zug Fenster? Sitzen dort auch Passagiere, oder wie? Uund warum machen die sowas in eiener Zeit wo man doch Energie sparen soll? Ein ewig fahrender Zug ist sicher keine Energieersparniss ;)
Lol, die Frau immer am Anfang eines Satzes: "Wir können" ^^ XD
@ Janbob: Worin ist wer gut?
Lass uns doch den Spaß =o)
Wow ihr seid alle so gut :o)
Ich sehe das ein bisschen anders:
Der wartende Wagen wird vom unteren Zug aufgenommen. Durch seine Trägheit bleibt er nahezu stehen, relativ zum Bahnhof. Relativ zum Zug bewegt er sich rückwärts. Also muss er nur gebremst werden.
Was den abgehenden Wagen betrifft: Dieser hat in Relation mit dem Zug die Geschwindigkeit null. Damit er abgehen kann, muss er also nach hinten beschleunigt werden. Dass würde ihm aber zum Problem, wenn seine Räder die Schienen der An/Ablegestation treffen würde, denn da müssen sich die Räder andersrum drehen. Ich würde ein zweites Räderpaar vorschlagen, welches im Leerlauf in die andere Richtung genau auf die Geschwindigkeit beschleunigt wird, mit der diese Räder dann die Schienen der Stationantreffen.
Ja so ein zweites Räder und Schienenpaar wäre glaub ich eine Lösung.
Was den Stromabnehmer angeht: Kann der nicht vielleicht zwischen Wagen und Zug verlaufen?
Die Idee ist ja an sich sehr naheliegend und sicher nicht neu. Dass man damit Energie sparen kann, wage ich zu bezweifeln, da auch für die Konstruktion/Umrüstung erhebliche (zwar einmalige) Energiekosten entstehen. Aber die Zeitersparnis ist natürlich ein wichtiger Faktor.
Zur Beschleunigung:
Wenn ich richtig gerechnet habe, ist die Formel für die Beschleunigung des Moduls V^2/(2L), wo V die Zuggeschwindigkeit und L die verfügbare Dachlänge. Das heisst, die Beschleunigung ist quadratisch in der Zuggeschwindigkeit und wird sich also von 7 m/s für 250km/h auf 3.5 m/s für 180 km/h reduzieren (bei einer Zuglänge von 350 m). Wenn der Zug also mit 180 in den Bahnhof einfährt, hat man nur noch mit dem halben Ferrari zu kämpfen.
Die Idee ist toll, aber mir kamen ähnliche Bedenken, als ich die Animation gesehen habe.
Den Energiebedarf um von 0 auf 80 km/h zu kommen und in welchem Verhältnis er zu der restlichen Beschleunigung steht, könnte man ja auch noch ausrechnen. Ich bin kein Physik-crack von daher kann ich keine wirkliche Vermutung über das Verhältnis abgeben, aber interessieren würde es mich schon.
@3
Der Designer will doch Brems- und Beschleunigungsvorgänge vermeiden. Wenn der von 250 auf 80 runterbremst, dann kann er sich den ganzen Modulkram sparen, das Abbremsen auf Null und das Beschleunigen von Null auf 80 macht dann kaum noch was aus. Übrigens erzeugt ein Hochgeschwindigkeitszug beim Bremsen Strom - der Motor wird dann nämlich zum Dynamo.
@5
Nö, habe ich nicht. Hier meine Rechnung: Das Modul steht an der Vorderkante der Station. Es kann also erst beschleunigen, sobald die Spitze des Zuges unter ihm ist. Wenn das Modul 10 Sekunden lang mit durchschnittlich 35 m/s fährt, bis es sich an die Zuggeschwindigkeit von 70 m/s angepasst hat, dann erreicht es diese Zuggeschwindigkeit an einem Punkt, der 350 m weiter voraus liegt. Der Zug hat in dieser Zeit 700 m zurückgelegt - die Spitze ist dann 700 m voraus und das Ende 350 m hinter der Spitze, also 350 m vor der Startposition des Moduls. Das hast Du die von Dir genannte Vergrößerung des Beschleunigungsweges im Bezug zur Umgebung. Deine Vermutung, ich hätte dem Modul nur soviel Zeit gegeben, bis das Heck des Zuges die Vorderkante der Station erreicht, ist daher falsch.
Sodele, allmählich muss ich los, wenn ich meinen Zug noch erwischen will ...
Noch'n Problem: Maximaler Passagieraustausch = Anzahl Passagiere im Shuttle...
auch zu #1
du hast das ganze quasi so berechnet als würde das modul in der zeit in der der Zug durch die Station fährt im stehen beschleunigen und dann auf den zug aufspringen.
in wirklichkeit bewegt sich das modul aber mit dem zug bereits mit wenn es beschleunigt, dadurch wird der beschleunigungsweg (im bezug zur umgebung) ein gutes stück vergrössert, damit auch die zeit etc. sonst stimmt die rechnung aber.
probleme könnte das ganze teil mit tunnels bekommen :-)
naja -- Keiner sagt dass das Ding mit 250 Sachen durch den Bahnhof rasen muss ...
vielleicht rauscht er ja mit 80 Km/h heran ?
das Modul rastet irgendwo am Dach ein -
eine Luke tut sich auf und eine bequeme Treppe führt ins Zug innere..
Verrückte Ideen sind oft die Besten !!
zu #1
Der Denkfehler ist davon auszugehen, daß der Zug nicht verlangsamt wird. Es geht aber offenkundig nicht darum, bei Höchstgeschwindigkeit den An- und Abdockvorgang vorzunehmen, sondern nur um die Verhinderung eines totalen Halts. Der Zug verlangsamt eben vor der Wechselstation und beschleunigt danach wieder.
@ So isch no au widdr: Alter Illusionenräuber. :-) Super Video, super Statement!
Oha - das könnte heftig werden! Wenn der Zug 250 km/h draufhat, dann fährt er mit 70 m pro Sekunde unter der Dockingstation durch. Heutige Hochgeschwindigkeitszüge sind rund 400 Meter lang; sagen wir mal, die Dachlänge = Beschleunigungsstrecke betrage 350 Meter. Bei einer gleichmäßig beschleunigten Bewegung wäre die Durchschnittsgeschwindigkeit des Huckepackmoduls 35 m pro Sekunde. Das heißt: innerhalb von 10 Sekunden muss das Modul auf 70 m pro Sekunde beschleunigen, das sind 7 m/s2, also rund 0,7 g (Erdbeschleunigung). Da fühlt man sich wie im Astronautentraining. Oder wie im Ferrari - von 0 auf 100 in 4 Sekunden, auf 200 in 8 Sekunden, auf 250 in 10 Sekunden.
Beim Abbremsen isst man dann vermutlich rückwärts.
Außerdem dürfte das Erlebnis, mit 250 Sachen auf eine Station zuzubrausen, bei der 400 Meter nach dem Ausklinkpunkt ein weiteres Modul steht, das da hoffentlich verschwindet, in etwa den letzten Sekunden der Transrapid-Testfahrt entsprechen.
Und so ganz nebenbei: Wo lässt der Hochgeschwindigkeitszug seinen Stromabnehmer? Wie kommen die Passagiere vom Modul in den Zug und zurück? Um wieviel höher ist der Energieverbrauch, wenn man 1.000 km mit einem Modul auf dem Dach 250 Sachen fährt, im Vergleich zu sechs oder sieben Stopps? Wie organisiert man bahnsteiggleiches Umsteigen zwischen zwei Zügen?
Aber vielleicht nehme ich das auch alles viel zu ernst ...